Satzung des DC Münster

zuletzt geändert durch die Mitgliederversammlung vom 29.Juni 2016
§ 1 Name und Sitz
1. Der Verein führt den Namen Debattierclub der Universität Münster e.V. und hat seinen Sitz in Münster.
2. Das Geschäftsjahr dauert vom 01.01. bis zum 31.12. des betreffenden Jahres.
3. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
§ 2 Zweck
1. Der Verein dient der Schaffung von Bildungsmöglichkeiten.
2. Im Rahmen der Vereinsarbeit werden die rhetorischen Grundfertigkeiten geschult. Den Mitgliedern soll die Fertigkeit vermittelt werden, klar zu argumentieren, an öffentlichen Diskussionen und Debatten teilzunehmen oder diese zu leiten und auch in internationalen Debattierwettbewerben erfolgreich bestehen zu können. Zu diesem Zweck veranstaltet der Verein unter anderem Debattenabende, Seminare und Turniere und nimmt durch seine Mitglieder an Turnieren anderer Vereine teil.
3. Mit seiner Arbeit leistet der Verein einen Beitrag zur Förderung der politischen Kultur in Deutschland. Er bietet Studierenden der Universität Münster eine politisch neutrale Plattform zum Gedanken- und Informationsaustausch über aktuelle Themen aus Politik und Gesellschaft.
§ 3 Gemeinnützigkeit
1. Der Verein dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken im Sinne des §52 der Abgabenordnung.
2. Verwaltungsaufgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind sowie unverhältnismäßig hohe Vergütungen sind unzulässig.
3. Etwaige Überschüsse dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins haben keinen Anspruch auf Gewinnanteile und erhalten auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins keinen Anspruch auf einen Anteil am Vereinsvermögen.
§ 4 Mitgliedschaft
1. Ordentliche Mitglieder des Vereins können nur Mitglieder der Westfälischen Wilhelms-Universität i.S.d. Art. 6 UV sein.
2. Außerordentliche Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen sein.
3. Die Aufnahme erfolgt durch schriftliche Beitrittserklärung und ihre Annahme durch den Vorstand.
4. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Tod oder Ausschluss. Der Austritt muss schriftlich mit einer Frist von 14 Kalendertagen zum Ende jedes Monats erklärt werden. Der Ausschluss erfolgt, wenn ein Mitglied den Zielen des Vereines entgegenhandelt oder mit einem Beitrag in Rückstand ist und diesen trotz Mahnung nicht zahlt. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung. Der Beschluss muss dem Betroffenen schriftlich mitgeteilt werden.
5. Die Mitgliederversammlung kann Ehrenmitgliedschaften vergeben. Ehrenmitglieder sind von einer etwaigen Beitragspflicht ausgenommen.
§ 5 Organe
Die Organe des Vereins sind der Vorstand (§7) und die Mitgliederversammlung (§8).
§ 6 Beiträge
Beiträge werden nicht erhoben.
§ 7 Vorstand
1. Der Vorstand besteht aus einem Präsidenten und zwei oder drei Vorstandsvorsitzenden.
2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit auf ein Jahr gewählt. Er bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt. Wiederwahl ist zulässig. Auch außerordentliche Mitglieder des Vereins können in den Vorstand gewählt werden.
3. Der Präsident oder einer der Vorstandsvorsitzenden vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jedes Vorstandsmitglied ist nur gemeinsam mit einem anderen Vorstandsmitglied vertretungsberechtigt.
4. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit in allen Belangen des Vereins. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Präsident. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder anwesend sind.
5. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, wählt die Mitgliederversammlung ein Ersatzmitglied für die restliche Amtszeit des Vorstandes.
§ 8 Mitgliederversammlung
1. Die ordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung einberufen. Die Einberufung erfolgt mindestens einmal im Jahr durch schriftliche Einladung mit einer Frist von drei Wochen. Diese schriftliche Einladung kann auch per E-Mail in Textform erfolgen. Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Präsident.
2. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind schriftlich zu beurkunden.
3. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit über
– den Geschäftsbericht
– den Jahresabschluss
– die Wahl des Vorstands
– seine Entlastung
– die Wahl eines Rechnungsprüfers, der nicht dem Vorstand angehört
4. Die etwaige Unwirksamkeit eines Beschlusses der Mitgliederversammlung kann nur innerhalb einer Frist von drei Monaten geltend gemacht werden. Die Frist beginnt mit der schriftlichen Bekanntgabe des Sitzungsprotokolls der Mitgliederversammlung. Diese schriftliche Bekanntgabe kann auch per E-Mail in Textform erfolgen. Der Widerspruch ist innerhalb der angegebenen Frist gegenüber einem der Vorstandsmitglieder schriftlich oder per E-Mail in Textform zu erklären.
5. Eine Mitgliedsversammlung ist auf Verlangen von neun Mitgliedern oder eines Zehntels der Mitglieder, je nachdem welcher Wert geringer ist, einzuberufen. Das Verlangen ist schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beim Vorstand zu stellen.
§ 9 Auflösung des Vereins
Bei Auflösung des Vereins fällt sein Vermögen an eine von der Mitgliederversammlung zu bestimmende juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft, die die Zwecke dieser Satzung verfolgt und die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

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