RAUMÄNDERUNG

In der nächsten Woche treffen wir uns nicht wie sonst im Fürstenberghaus, sondern in der KSHG (Frauenstraße 3, 48143 Münster). Das gilt sowohl für das Anfängertraining am Montag (27.03.17), das diesmal um 18.30 beginnt, als auch für die Übungsdebatte im Anschluss um 20 Uhr, ebenso am Mittwoch (29.03.17) um 19.30 für den Debattenabend.

ZEIT Debatte Paderborn

ZEITDebattePaderborn.jpgAm vergangenen Wochenende hat in Paderborn die dritte ZEIT Debatte der Saison stattgefunden und wir waren natürlich auch dort vertreten. Mit Teresa und Steffi sowie Felicitas und Johanna sind wir mit zwei ganzen Teams gestartet. Zudem konnten Christoph und Christoph für uns jeweils in mixed-Teams mit anderen Clubs antreten. Christoph T. ist mit Peter aus Mainz gestartet und Christoph S. hat mit Julian über Iserlohn einen Teamplatz bekommen. Die beiden sind zusammen dann auch ins Halbfinale und dort souverän bis ins Finale gekommen, wo sie sich zwar gegen ein Team aus Freiburg geschlagen geben mussten, aber Julian den Preis als bester Finalredner mit nach Hause nehmen konnte. Für uns juriert haben Matthias, Elin und Sabrina. Letztere beide sind als Juroren auch ins Halbfinale gebreakt. Chefjuriert wurde das Turnier unter anderem von Marc-André, der im letzten Jahr auch bei uns im schönen Münster zuhause war.
Wir bedanken uns für ein wundervolles Turnier bei der Paderborner Orga und freuen uns schon auf die nächste ZEIT Debatte im Mai in Tübingen.

Treffen in den Semesterferien

Wir treffen uns genauso wie zur Vorlesungszeit auch in den Semesterferien! Wichtig dabei ist, dass Ihr alle pünktlich kommt, da das Fürstenberghaus in der vorlesungsfreien Zeit abgeschlossen ist und Ihr ohne Schlüssel nicht rein kommt. Solltet Ihr es einmal nicht pünktlich schaffen, schreibt uns einfach rechtzeitig vorher eine Mail an debating@uni-muenster.de, dann wissen wir Bescheid und können ggf. ein wenig länger warten oder Euch später noch rein lassen.

Eine wesentliche Änderung hat sich in den letzten Wochen zudem für unsere Montagsdebatte ergeben. Im Zweiwochenrhythmus werden sich zukünftig das Anfänger- und Fortgeschrittenentraining abwechseln. In allen geraden Wochen wird Montags um 18Uhr eine englische Debatte stattfinden, gefolgt vom Fortgeschrittenen Training um 20Uhr. Alle ungeraden Wochen haben wir Montags von 18-20Uhr ein Anfängertrainung und im Anschluss daran eine Übungsdebatte auf Deutsch.
Zum Anfängertraining sind gerne auch alle eingeladen, die bislang noch nicht debattiert haben. Das Fortgeschrittenentraining empfehlen wir hingehen allen Leuten, die schon ein wenig länger beim Debattieren dabei sind – hier werden wir uns tatsächlich mit turnierrelevanten Themen beschäftigen und auch anspruchsvollere Übungen machen, für die Erfahrungen im Debattenablauf sowie mit Team- und Vorbereitungssstrategien sinnvoll sind. Solltet ihr unsicher sein, welches Training das Richtige für Euch ist, sprecht uns gerne an und wir können Euch unsere Einschätzung mit auf den Weg geben.

OWL Cup in Paderborn und Debütanten Cup in Mainz

Auch in den vergangenen Wochen haben Turniere stattgefunden und wir natürlich fleißig Teams hingeschickt. Das Wochenende nach dem Streikultur Cup in Tübingen hat vom 27.-29. Januar direkt der OWL Cup in Paderborn stattgefunden, auf dem wir trotz anrückender Klausurenphase mit einer Münsteraner Delegation vertreten. Jede Menge

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OWL Cup Paderborn

Juriererfahrung konnten Anna, Matthias, Steffi und Teresa auf dem Turnier sammeln – Anna und Matthias durften sogar das Halbfinale mit jurieren. Im Team sind für uns Jan, Steffi und Dalyan als Münsteraner Team gestartet. Vincent ist mit einem Team aus Wuppertal angetreten und auch Christoph ist mit einem Freiburg-Frankfurt-Münster mixed Team an den Start gegangen. Besonders freut uns, dass Christophs Team das Turnier am Ende gewinnen konnte.

Vergangenes Wochenende schließlich hat der Debütanten Cup in Mainz stattgefunden. Dieses Turnier richtete sich vor allem an Rednerinnen und Redner die bislang noch nicht so

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Debütanten Cup Mainz

viel Turniererfahrungen sammeln konnten. Antreten durfte damit jeder, der maximal ein Jahr beim Debattieren dabei ist und nicht mehr als ein Einsteigerturnier gewonnen hat. Münster ist auf diesem Turnier durch Berit, Clara und Jan vertreten worden – mit von der Partie war auch Matthias als Münsteraner Juror. Leider hat es für einen Finaleinzug jeweils nicht gereicht, aber viel Spaß und neue Erfahrungen konnten natürlich trotzdem gesammelt werden.

 

Streitkultur Cup und ZEIT Debatte Wien

streitkulturcup21-01-17Am vergangenen Wochenende hat in Tübingen der Streitkultur Cup stattgefunden. Neben einer sehr entspannten Atmosphäre und wundervollen Organisation von den Tübingern haben wir uns insbesondere über den Erfolg unseres Münsteraner Teams gefreut. Unser Team Münster Lamberti mit Niklas Haffert, Christoph Saß und Lukas Haffert ist als bestes Team nach den Vorrunden ins Finale eingezogen und konnte auch dieses souverän für sich entscheiden! Lukas wurde zudem vom Publikum als bester Redner des Finales ausgezeichnet. Als Juroren waren außerdem Christoph Tovar und Johanna von Engelhardt mit dabei.

Das Wochenende zuvor vom 13.-15. Januar waren wir außerdem bereits auf der ZEIT zeitdebattewien13-15-01-17Debatte Wien. Christoph Tovar ist hier spontan als Tabmaster eingesprungen und hat so die Chefjuroren bei der Planung der Setzung maßgeblich unterstützt und zu einem reibungslosen Ablauf des Turnier mit beigetragen. Für unser Team mit Christoph Saß und Johanna von Engelhardt hat es nach dem Break ins Halbfinale leider nicht für einen Einzug ins Finale gereicht, dennoch war es ein wundervolles Turnier – ein herzliches Dankeschön dafür an die Wiener Organisation sowie die Chefjuroren dieser ZEIT Debatte.

Angekündigte Debatte am 25. Januar

Hier ein Hinweis für alle, sie kommenden Mittwoch (25.01.17) zur Debatte da sein werden. Wir werden eine Debatte zu einem zuvor angekündigtem Thema (s.unten) führen. Bereitet euch sowohl auf Regierungs-, als auch auf die Oppositionsseite vor. Lernt keine Texte oder Argumentation auswendig! Ihr solltet nur alle bereits eine Grundlage für die Debatte haben, um euch in der Vorbereitungszeit stärker auf Mechanismen und schlüssige Argumentationen konzentrieren zu können. Die Infotexte sollte jeder von euch lesen, ob ihr euch darüber hinaus informieren wollt, ist euch selbst überlassen.

Das Thema für die Debatte am Mittwoch lautet:

Wir sind eine neu gewählte, selbstlose Order-Hardliner-Regierung in El Salvador. Sollen wir einen “War on Drugs” nach philippinischem Vorbild beginnen?

Infotext 1: El Salvador ist ein Staat mit 7 Mio. Einwohnern in Zentralamerika. Es grenzt im Nordwesten an Guatemala, im Norden und Osten an Honduras und im Osten und im Süden an den Pazifik. Wirtschaftlich hat El Salvador vor allem Exporte im Bereich Kaffee, Zucker, Shrimps, Gold und Chemikalien. Hauptimporteur sind die USA, aus denen El Salvador ebenfalls viele Güter importiert. Viele Menschen arbeiten dort auch und senden das Geld zurück an ihre Familien. In El Salvador gibt es derzeit wenige Investitionen und Unterbeschäftigung, weswegen zahlreiche Menschen ihre einzige Einkunftsquelle im Drogenhandel sehen. El Salvador hat die weltweit höchste Rate an gewaltsamen Tötungen, was insbesondere an Banden-und Drogenkriminalität liegt. Aufgrund von Vermutungen, dass die Banden von Al-Qaida-Terroristen infiltriert werden könnten, gewährten die USA 2013 42 Mio. US-Dollar sowie Berater für die Polizei, um die Bandenkriminalität einzudämmen. Pro Tag sterben in El Salvador heute durchschnittlich 16 Menschen an Gewaltverbrechen. Im Vergleich zu 2014 verdoppelte sich die Rate damit.

Infotext 2: Nach den Präsidentschaftswahlen der Philippinen 2016 werden diese seit dem 30. Juni von Präsident Rodrigo Roa Duterte regiert. Seine Wahlkampfkampagne stützte sich auf die Versprechen, einerseits mehr Förderalismus einzuführen, andererseits zehntausende Kriminelle hinzurichten und organisiertes Verbrechen in den Philippinen innerhalb von sechs Monaten auszulöschen. Unmittelbar nach der Ernennung zum Präsidenten rief er zur Ermordung sämtlicher der Bevölkerung bekannten Kriminellen, insbesondere von Drogendealern, aber auch sämtlicher Drogenkonsumenten auf. Ausgangssperren wurden verhängt und die Polizei angewiesen, bei Kontakt mit direkt Kriminellen tödlich zu schießen. Neben den offiziellen Maßnahmen richten sogenannte „Todesschwadrone“ aus Duterte-Anhängern viele Kriminelle extralegal hin. Menschenrechtsorganisationen und die UN sind entsetzt, es gibt jedoch keinerlei Anzeichen, dass Duterte sich in irgendeiner Form davon beeindrucken ließe. Die Philippinen haben etwa 100 Mio. Einwohner. Seit dem 01. Juli wurden 35607 Drogenkriminelle verhaftet, 784224 Personen zeigten sich selbst an und 4882 Personen starben im im Kontext des War on Drugs. Das organisierte Verbrechen in den Philippinen ist mittlerweile praktisch ausgelöscht. 91% der Bevölkerung gaben an, Duterte als Präsident zu vertrauen.

Entfall des Fortgeschrittenen Trainings

Aufgepasst! Leider findet das Fortgeschrittenen Training, anders als letzten Mittwoch von uns angekündigt nicht statt. Das Training für die Fortgeschrittenen startet erst im Februar. Nächste Woche wird das Anfängertraining aber um 18Uhr stattfinden! Ebenso sind heute alle zur englischen Debatte von 18-20Uhr eingeladen!